OFFICE OF THE CHURCH OF THE HOLY VIRGIN MARY - THE QUEEN OF THE ROSARY IN REMETINEC - PRESERVATIVES / RESTORATION STUDY Cover Image

PROPOVJEDAONICA CRKVE BLAŽENE DJEVICE MARIJE −KRALJICE SV. KRUNICE U REMETINCU - KONZERVATORSKO-RESTAURATORSKA STUDIJA
OFFICE OF THE CHURCH OF THE HOLY VIRGIN MARY - THE QUEEN OF THE ROSARY IN REMETINEC - PRESERVATIVES / RESTORATION STUDY

Author(s): Velimir Ivezić
Subject(s): Fine Arts / Performing Arts
Published by: Hrvatska akademija znanosti i umjetnosti - Zavod za znanstveni rad Varaždin
Keywords: Remetinec; Kanzel; Paulines; Konservierung und Restauration

Summary/Abstract: Die Kanzlei wurde im Jahre 1710 als Spende vom Oberst Pavao Patačić von Zajezda in die Kirche eingebaut. Sie zählt zu den Kanzleien von höchstem künstlerischem Wert ihrer Zeit, sowohl wegen der Gesichtstypologie und Behandlung der Draperie der im lebendigen und beweglichen im Kontrapost dargestellten Skulpturen als auch wegen der Bearbeitung der prächtigen Ornamentik der Akanthusblätter und Blumen – und Früchtegirlanden. Nach dem Vergleich der typologischen Verwandten sind die Aktivitäten der vorzüglichen Paulinermeister des 18. Jahrhunderts auch an der Kanzlei der ehemaligen Franziskanerkirche in Remetinec nicht auszuschließen. Der höchste Teil des Baldachins stammt aus 1953 und nach Schätzung der Proportionen ist er um etwa 10 cm zu breit und zu hoch. Typologische Verwandte und stilistische Beziehungen (Paralelen) sind bei der Plastik des barocken Holzschnittes der etwas jüngeren Kanzlei in Pauliner Olimje zu finden, genauso wie bei anderem Kircheninventar des nordwestlichen Kroatiens. Komparative Untersuchungen der ursprünglichen Polychromie haben auf die Tatsache hingewiesen, dass Girlandenschmuck die Berührungspunkte mit Girlanden auf dem Altar des Heiligen Antonius von Padua in der Kirche in Remetinec haben, und sie erinnern sehr an ein ähnliches Motiv der auf dem konkaven Boden gemalten Girlanden der Franziskaner, ebenso schwarzen, Kanzlei in Varaždin. Bezüglich dieser Tatsache und der anderen Ähnlichkeiten (muschelformige Verzierungen in den Nischen, Imitationen des Ebenholzes und Angleichen der Polychromie mit den Altären) ist offensichtlich, dass die Kanzlei nach manchen typologischen Merkmalen auch mit der früher nach dem Konzept des Manirismus gestalteten Kanzlei der Franziskanerkirche in Varaždin verwandt ist. Das haben die aktuellen Untersuchungen und Konservierungsund Restaurierungsarbeiten an beiden Kanzleien auch bestätigt.

  • Issue Year: 2009
  • Issue No: 20
  • Page Range: 105-128
  • Page Count: 23
  • Language: Croatian
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